02 April 2026, 12:14

Defektes Panikschloss stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen

Notausgangsschild an der Seite eines Zuges mit einer Tür, Griff und einem Glasfenster, das Straße, Pfosten und andere Objekte draußen zeigt.

Defektes Panikschloss stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen

Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 trainieren seit über drei Wochen nicht – wegen einer defekten Türverriegelung

Seit mehr als drei Wochen können die Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 nicht trainieren – Grund ist ein defektes Panikschloss an der Turnhalle der GGS Poller Hauptstraße in Köln. Zwar gibt es eine provisorische Lösung, doch der Verein hält diese für unzureichend, da sie im Notfall die Sicherheit nicht gewährleiste.

Auslöser des Problems war ein Defekt am Panikschloss der Notausgangstür, wodurch rund 300 Vereinsmitglieder keinen Zugang mehr zur Halle hatten. Die Stadt Köln brachte daraufhin ein vorübergehendes Schloss an, um den normalen Betrieb zu ermöglichen. Doch der Vorstand des Turnvereins lehnte diese Lösung ab, da sie im Ernstfall keine sichere Evakuierung ermögliche.

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Die Option, die Tür während der Trainingszeiten einfach offen zu halten, schloss Vereinsvorsitzende Ute Ahn aus – aus Sicherheitsgründen. Unterdessen beauftragte die Stadt eine Reparatur, stellte jedoch fest, dass das Schloss nicht instand gesetzt werden könne und komplett ausgetauscht werden müsse. Ein neues Panikschloss wurde bestellt, doch Lieferengpässe verzögerten die Lösung.

Erst in dieser Woche wird das Ersatzteil erwartet. Sobald es eingetroffen ist, sollen Techniker es umgehend einbauen, um den uneingeschränkten Zugang zur Sporthalle wiederherzustellen.

Erst dann endet die erzwungene Trainingspause für die Vereinsmitglieder. Bis dahin bleibt die Halle für sie gesperrt. Wie lange ähnliche Probleme in der Vergangenheit bereits zu Einschränkungen geführt haben, ist nicht dokumentiert.

Quelle