16 March 2026, 20:12

Das rätselhafte Verschwinden von Pankoks Graf Zeppelin – ein vergessener Kunstschatz

Ein altes Buch mit einer Zeichnung eines 19. Jahrhundert-Luftschiffs

Das rätselhafte Verschwinden von Pankoks Graf Zeppelin – ein vergessener Kunstschatz

Ein neues Podcast-Feature taucht in die Geschichte eines lange verschollenen Kunstwerks ein. Alexander Klar, Direktor der Hamburger Kunsthalle, und Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, widmen sich Bernhard Pankoks Graf Zeppelin aus dem Jahr 1914 – einem Werk, das bis heute weitgehend unbekannt geblieben ist.

Im Mittelpunkt der Diskussion steht ein Gemälde, das kaum historische Spuren hinterlassen hat. Trotz intensiver Recherchen gibt es keine Aufzeichnungen, die ein Bild Pankoks mit diesem Titel – oder gar dessen erste öffentliche Präsentation – bestätigen. Diese Lücke in der Dokumentation macht das Werk zu einem besonders faszinierenden Fall für kunsthistorische Ermittlungen.

Klar und Haider gehen der Frage nach, warum das Gemälde über ein Jahrhundert lang der Öffentlichkeit verborgen blieb. Ihr Gespräch beleuchtet zudem Pankoks künstlerisches Schaffen insgesamt sowie den kulturellen Kontext des Jahres 1914. Der Podcast will so ein vergessenes Kapitel der deutschen Kunstgeschichte wieder ans Licht bringen.

Die Folge zeigt auch die Herausforderungen auf, die mit der Erforschung wenig bekannter Werke verbunden sind. Ohne klare Quellen bleibt der Ursprung und die Bedeutung von Graf Zeppelin rätselhaft. Die vollständige Diskussion ist nun im Podcast des Hamburger Abendblatts zu hören.

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