24 April 2026, 08:13

CDU-Spaltung: Senioren-Union-Chef attackiert Merz' Rentenpläne als Armutsfalle

Schwarzer Text auf weißem Hintergrund Werbung für eine Pension in Dresden, Deutschland.

CDU-Spaltung: Senioren-Union-Chef attackiert Merz' Rentenpläne als Armutsfalle

Ein hochrangiger CDU-Politiker hat sich öffentlich mit Parteichef Friedrich Merz in der Rentenpolitik überworfen. Hubert Hüppe, Vorsitzender der Senioren-Union der CDU, warnte, die aktuellen Pläne könnten Rentner in die Armut treiben. Seine Äußerungen unterstreichen die wachsenden Spannungen innerhalb der Partei bei den Sozialreformen.

Hüppe kritisierte Vorhaben, durch die langjährige Beitragszahler am Ende nur eine Grundsicherung erhalten könnten. Wer 45 Jahre lang gearbeitet und in das System eingezahlt habe, verdiene im Ruhestand mehr als bloße Existenzsicherung, betonte er.

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Der CDU-Politiker äußerte zudem Bedenken hinsichtlich unerwünschter Nebenwirkungen: Eine Rente, die kaum über dem Bürgergeld liege, könnte Menschen davon abhalten, weiter zu arbeiten, so Hüppe. Ein solches System berge sogar die Gefahr, dass einige in die Schattenwirtschaft abdrifteten, um über die Runden zu kommen.

Seine Aussagen stehen im direkten Widerspruch zu Merz' jüngsten Stellungnahmen zur gesetzlichen Rente. Hüppes Eingreifen deutet auf Unbehagen in der Partei über den Kurs der Rentendreformen hin. Der Streit setzt die CDU unter Zugzwang, ihre Rentenpolitik zu überdenken. Hüppes Warnungen legen nahe, dass die aktuellen Pläne lebenslange Beitragsleistungen nicht angemessen honorieren. Die Debatte dürfte anhalten, während die Partei in Sozialfragen mit inneren Konflikten kämpft.

Quelle