17 June 2026, 17:29

CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe nach AfD-Kontakt in Sachsen-Anhalt

CDU-Fraktionsvorsitzender Heuer bestreitet AfD-Nähe-Vorwurf

CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe nach AfD-Kontakt in Sachsen-Anhalt

Guido Heuer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt, hat Vorwürfe einer Absprache mit Ulrich Siegmund, dem Spitzenkandidaten der AfD, zurückgewiesen. Er bezeichnete die Situation zwar als „Dilemma“, betonte jedoch, es habe kein Fehlverhalten gegeben. Ein kürzlich veröffentlichtes Foto und Video von einer Wahlveranstaltung, so Heuer, vermittelten einen falschen Eindruck ihrer Interaktion.

Heuer argumentierte, die CDU müsse sich in Sachfragen mit der AfD auseinandersetzen, dabei aber die parlamentarischen Regeln einhalten. Er erklärte, wenn seine Partei ihre Positionen vorstelle, könnten alle Fraktionen diese unterstützen. Für ihn ändere die Herkunft einer parlamentarischen Mehrheit nichts an der Legitimität einer politischen Entscheidung.

Er kritisierte die öffentliche Aufmerksamkeit für den Vorfall und warf vor, dass damit zentrale Themen wie Bürokratieabbau und Fachkräftemangel in den Hintergrund gedrängt würden. Heuer warf seinen Kritikern vor, die Situation überzubewerten, um eine vermeintliche Nähe zwischen ihm und Siegmund zu konstruieren.

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Der CDU-Politiker besteht darauf, dass die Kontroverse auf einer Fehlinterpretation der Ereignisse beruht. Er wiederholte seine Betuerung, sich nichts zuschulden kommen zu lassen. Seine Äußerungen unterstreichen die anhaltenden Spannungen darüber, wie etablierte Parteien mit rechtspopulistischen Gruppen im Parlament umgehen sollten.

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