27 June 2026, 06:09

Cadolzburg diskutiert über die Zukunft der kommunalen Wasserversorgung

Gemeinde Cadolzburg dementiert Zeitungsbericht: 'Kein Wasserknappheit droht'

Cadolzburg diskutiert über die Zukunft der kommunalen Wasserversorgung

In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung entbrannt. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Zuverlässigkeit grundlegender Dienstleistungen wie Trinkwasser, Strom und Abwasserentsorgung. Lokale Verantwortliche haben sich nun zu Wort gemeldet, um Bedenken auszuräumen und künftige Pläne vorzustellen.

Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler und die Cadolburger Stadtwerke weisen Befürchtungen über langfristige Wasserknappheit entschieden zurück. Sie betonten, das Trinkwasser in der Stadt bleibe sicher und in vollem Umfang verfügbar. Die aktuellen Probleme in den Kleingartenanlagen seien auf vorsorgliche Maßnahmen zum Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes zurückzuführen – nicht auf Versorgungsengpässe.

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Um die Situation zu entschärfen, stellt die Kommune betroffenen Gärtnern Übergangslösungen zur Verfügung. Gleichzeitig wird an einer dauerhaften, rechtlich einwandfreien Lösung gearbeitet. Unter der neuen Leitung von Stadtwerke-Chef Burkhard Bittner hat die Gemeinde eine umfassende Prüfung aller Wasser- und Abwassersysteme eingeleitet.

Die Überprüfung wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern. Ziele sind die Modernisierung der Anlagen nach aktuellem Stand der Technik sowie die Identifizierung möglicher Risiken. Parallel dazu lotet das Stadtwerk zukunftsweisende Projekte aus, etwa die Erschließung neuer Wasserquellen oder die Wiederinbetriebnahme bestehender Brunnen.

Zudem plant die Kommune, ihre Satzungen bürgerfreundlicher zu gestalten. Eine Erhöhung der Gebühren sei nicht vorgesehen, hieß es seitens der Verwaltung.

Mit diesen Schritten will die Gemeinde die Wasserversorgung langfristig sichern und die Infrastruktur verbessern. Der Prüfprozess und die neuen Vorhaben sollen die Zuverlässigkeit der Versorgung dauerhaft gewährleisten. Die Bürgerinnen und Bürger können mit aktualisierten Regelungen und einem weiterhin zuverlässigen Zugang zu den wichtigsten Dienstleistungen rechnen.

Quelle