30 May 2026, 18:09

Bundesregierung ringt um strengere Regeln für soziale Medien bei Jugendlichen

Prien behältt Regulierung der sozialen Medien bei

Bundesregierung ringt um strengere Regeln für soziale Medien bei Jugendlichen

Die deutsche Bundesregierung diskutiert weiterhin über strengere Kontrollen für die Nutzung sozialer Medien durch junge Menschen. Bundesfamilienministerin Karin Prien bekräftigte ihre Unterstützung für schärfere Regeln, während Innenminister Alexander Dobrindt Zweifel an pauschalen Verboten äußerte. Eine endgültige Entscheidung wird nach den Empfehlungen einer Fachkommission fallen, deren Bericht für Juni erwartet wird.

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Prien bleibt entschlossen, den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet durch strengere Vorschriften zu verbessern. Sie betont, dass neue Maßnahmen auf drei zentrale Bereiche abzielen sollten: Schutz, Stärkung und Teilhabe. Gleichzeitig stimmt sie Dobrindts Forderung nach mehr elterlicher Verantwortung und besserer Medienkompetenz zu.

Die Regierung wartet auf die Stellungnahme der Expertenkommission, bevor sie Gesetzesentwürfe ausarbeitet. Der für Juni erwartete Bericht wird die endgültigen Vorschläge prägen. Dobrindt hatte zuvor pauschale Verbote infrage gestellt und einen ausgewogeneren Ansatz angeregt.

Priens Haltung spiegelt ein breiteres Bestreben wider, Bedenken hinsichtlich der Onlinesicherheit zu adressieren, ohne auf extreme Einschränkungen zurückzugreifen. Die anstehenden Empfehlungen werden entscheiden, wie diese Grundsätze in Gesetzesform umgesetzt werden.

Die Debatte über Regeln für soziale Medien für junge Menschen wird vorankommen, sobald die Fachkommission ihre Ergebnisse vorlegt. Neue Gesetze sollen Schutz mit praktikablen Lösungen in Einklang bringen. Die nächsten Schritte der Regierung hängen vom Juni-Bericht ab.

Quelle