Bundespolizei findet Waffenarsenal und 12.000 Euro bei A12-Kontrolle
Bianca StiebitzBundespolizei findet Waffenarsenal und 12.000 Euro bei A12-Kontrolle
Bundespolizei beschlagnahmt Waffenarsenal und gefährliche Gegenstände bei Routinekontrolle auf der A12
Bei einer standardmäßigen Grenzüberprüfung auf der Autobahn A12 haben Beamte der Bundespolizei einen Fundus an Waffen und gefährlichen Gegenständen sichergestellt. Das in Berlin zugelassene Fahrzeug wurde mit drei Insassen gestoppt, als die Beamten die Entdeckung machten. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Das Auto war von der Bundespolizei auf der A12 angehalten worden. Im Inneren fanden die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock sowie eine Signalpistole. Zudem beschlagnahmten sie zwei Tierabwehrsprays, einen Schlagring und 12.000 Euro in bar.
Der 35-jährige Fahrer war mit zwei Begleitern im Alter von 20 und 21 Jahren unterwegs. Der jüngere Mitfahrer ist der Polizei bereits bekannt. Alle drei Männer stehen nun im Verdacht, gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen zu haben, und sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Sämtliche Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt, während weitere Details zum Fall oder zu den Beteiligten vorerst nicht bekannt gegeben wurden. Die deutschen Behörden haben bisher keine konkreten Angaben zu den rechtlichen Grundlagen oder möglichen Strafen im Zusammenhang mit den beschlagnahmten Gegenständen gemacht.
Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei die Umstände der Entdeckung aufklärt. Die beschlagnahmten Waffen und das Bargeld bleiben bis auf Weiteres in behördlicher Verwahrung. Bisher wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.






