30 June 2026, 12:11

BSW fordert Ende der AfD-Ausgrenzung und lädt zu Wahlkampf-Duellen ein

BSW schickt kuscheln Brief an AfD

BSW fordert Ende der AfD-Ausgrenzung und lädt zu Wahlkampf-Duellen ein

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat gefordert, die politische Ausgrenzung der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) zu beenden. Die Partei verlangte zudem parteilose Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die mit wechselnden Mehrheiten regieren könnten – auch unter Einbeziehung der AfD.

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet am 6. September statt, in Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt. Das BSW kündigte an, seine Wahlkampfveranstaltungen in Magdeburg und Schwerin für zwei Debatten vor den Wahlen zu öffnen.

Die Partei forderte die AfD-Vorsitzende Alice Weidel zu öffentlichen Diskussionen auf und schlug ein Duell zwischen ihr und der BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht auf einem zentralen Platz in Ostdeutschland vor. Das BSW betonte jedoch, dass dies nicht die Bildung einer Koalition mit der AfD bedeute, sondern lediglich, der Partei Einfluss auf parlamentarische Entscheidungen zu ermöglichen, wenn ihre Stimmen für eine Mehrheit erforderlich seien.

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Wagenknecht kritisierte die öffentlich-rechtlichen Sender dafür, ihrer Partei kaum Sendezeit einzuräumen. Das BSW argumentierte, sowohl es als auch die AfD würden von der etablierten Politik angegriffen – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Die Debatten sollen den Wählern die Möglichkeit geben, vor den Wahlen gegensätzliche Positionen zu hören. Die Haltung des BSW markiert einen Wandel im Umgang einiger Parteien mit der Rolle der AfD in der Landesregierung. Die Wahlen in beiden Bundesländern werden zeigen, wie sich diese Strategie auswirkt.

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