27 April 2026, 16:17

Brantner attackiert Regierung: "Geldverschwendung statt Investitionen in Schulen und Straßen"

Detailierte alte Karte von Weimar, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text über die Bevölkerung und besondere Merkmale der Stadt.

Brantner attackiert Regierung: "Geldverschwendung statt Investitionen in Schulen und Straßen"

Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, hat die Finanzpolitik der Regierung scharf angegriffen. Sie warf den Ministern vor, öffentliche Gelder zu verschwenden, während gleichzeitig dringend benötigte Investitionen in Schulen, Straßen und Schienennetze ausblieben. Ihre Kritik fällt in eine Phase, in der innerhalb der Koalition weiterhin über neue Schuldenvorschläge diskutiert wird.

Brantner behauptete, die Regierung sei durch interne Streitigkeiten gelähmt und in veralteten Denkweisen gefangen. Besonders Kanzler Friedrich Merz (CDU) nahm sie ins Visier: Ihm fehle es sowohl an Mut als auch an neuen Ideen. Unter seiner Führung seien versprochene Reformen ausgeblieben, so Brantner.

Zudem kritisierte sie, dass die aktuellen Ausgaben kurzfristige Zuwendungen priorisierten, statt langfristige Bedürfnisse zu decken. Wirtschaftsexperten bestätigten Berichten zufolge, dass die bereitgestellten Mittel nicht in den entscheidenden Bereichen ankämen. Statt die Lücken in der Infrastruktur zu schließen, verschwende die Regierung Ressourcen für Partikularinteressen, monierte Brantner.

Ihre Äußerungen folgten auf einen Vorschlag des SPD-Fraktionschefs Matthias Miersch, zusätzliche Schulden aufzunehmen. Miersch schlug vor, Kredite zur Deckung der laufenden Kosten im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt zu verwenden. Brantner wies diesen Plan zurück und betonte, die Regierung verfüge bereits über mehr Mittel als frühere Regierungen – sie werde jedoch schlecht gewirtschaftet.

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Der Streit unterstreicht die Spannungen in der Koalition über die Finanzpolitik. Brantners Kritik zielt auf verpasste Chancen für Infrastrukturinvestitionen und auf das, was sie als verantwortungslose Ausgabenpolitik bezeichnet. Die Debatte über neue Schulden bleibt derweil ungelöst, während die Minister unter Druck geraten, ihre finanziellen Entscheidungen zu rechtfertigen.

Quelle