25 June 2026, 10:07

Brandenburgs Koalition verliert dramatisch an Rückhalt – AfD auf Rekordhoch

Umfrage: AfD auf Rekordhoch - Koalitionsunterstützung schwach

Brandenburgs Koalition verliert dramatisch an Rückhalt – AfD auf Rekordhoch

Brandenburgs SPD-CDU-Koalition verliert dramatisch an Zustimmung

Knapp 100 Tage nach Amtsantritt steht die SPD-CDU-Koalition in Brandenburg vor einem deutlichen Einbruch in der öffentlichen Unterstützung. Aktuelle Umfragen zeigen eine breite Unzufriedenheit mit der Arbeit und den politischen Weichenstellungen der Regierung. Gleichzeitig zeichnen sich deutliche Verschiebungen in den Wählerpräferenzen ab.

Laut der jüngsten Erhebung sind 62 Prozent der Brandenburgischen Bürger unzufrieden mit der bisherigen Bilanz der Koalition. Nur 28 Prozent äußern sich zufrieden. Besonders kritisch wird die Bildungspolitik bewertet: 62 Prozent zweifeln daran, dass die Regierung hier spürbare Fortschritte erzielen kann.

In der Wählergunst haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben. Die SPD bleibt stabil bei 22 Prozent, während die CDU auf 12 Prozent abrutscht. Die AfD hingegen würde bei einer heutigen Wahl mit 37 Prozent ihr bestes Ergebnis aller Zeiten erreichen. Die Linke läge bei 12 Prozent – ein Plus von drei Punkten –, während das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) drei Punkte verlieren und auf 4 Prozent fallen würde.

Trotz der Schwächephase der Koalition sprechen sich 57 Prozent der Bürger dafür aus, dass Ministerpräsident Dietmar Woidke bis zur nächsten Landtagswahl 2029 im Amt bleibt. Seine persönliche Zustimmungsrate liegt bei 46 Prozent. Umfrageinstitute betonen jedoch, dass diese Werte momentane Stimmungsbilder widerspiegeln und keine verlässliche Prognose für tatsächliche Wahlergebnisse darstellen.

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Der Rückgang der Zustimmung zur Koalition deutet auf wachsende Skepsis gegenüber ihrem politischen Kurs hin. Der Aufstieg der AfD in den Umfragen unterstreicht eine mögliche Verschiebung der Wählerstimmungen. Die Ergebnisse zeigen, wie labil die politische Landschaft in Brandenburg vor der Wahl 2029 ist.

Quelle