Brandenburg und Sachsen starten Klimainitiative für die Luftfahrt der Zukunft
Pavel FaustBrandenburg und Sachsen starten Klimainitiative für die Luftfahrt der Zukunft
Neue Partnerschaft für die Entwicklung emissionsarmer Flugzeughtechnologien zum Auftakt der ILA Berlin
Zum Start der ILA Berlin, der internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung, wurde eine neue Kooperation zur Entwicklung klimafreundlicher Flugzeughtechnologien bekannt gegeben. Die Bundesländer Brandenburg und Sachsen sowie die EU-Initiative Clean Aviation unterzeichneten eine Absichtserklärung, um künftig enger zusammenzuarbeiten. Ziel der Vereinbarung ist es, die Entwicklung klimaneutraler Flugzeuge für die Luftfahrt der Zukunft zu beschleunigen.
Die Zusammenarbeit wurde vom Brandenburger Wirtschaftsministerium vorgestellt, als die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg ihre Tore öffnete. An der Partnerschaft beteiligt sind die Länder Brandenburg und Sachsen sowie das EU-Forschungsprogramm Clean Aviation. Gemeinsam wollen sie den Wandel der Luftfahrtbranche hin zu einer klimaneutralen Zukunft vorantreiben.
Führend an dem Projekt beteiligt sind Universitäten und Forschungszentren in der Lausitz und in Dresden. Mehrere Forschungseinrichtungen in der Lausitz arbeiten bereits mit der BTU Cottbus-Senftenberg und der TU Dresden an nachhaltigen Luftfahrtprojekten. Gesine Grande, Präsidentin der BTU Cottbus-Senftenberg, sieht in der Partnerschaft eine Chance, das Profil der Lausitz als Standort für nachhaltige Luftfahrttechnologien zu stärken.
Die Vereinbarung schafft die Grundlage für gemeinsame Forschung an neuen Technologien, die die Effizienz und Nachhaltigkeit der Luftfahrt verbessern sollen. Die Absichtserklärung markiert einen offiziellen Schritt zu einer engeren Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung grüner Lösungen für die Luftfahrt. Erwartet wird, dass die Partnerschaft die Position der Region in diesem Zukunftsbereich weiter festigt.






