31 May 2026, 10:08

Betrugsmaschen auf Deutschlands größtem Gebrauchtmarkt floren – so schützen Sie sich

Falsche Zahlung, Rührselige Geschichte, Phishing: Wie man Betrug auf Kleinanzeigen erkennt

Betrugsmaschen auf Deutschlands größtem Gebrauchtmarkt floren – so schützen Sie sich

Deutschlands größter digitaler Marktplatz für Gebrauchtwaren zieht weiterhin täglich Millionen Nutzer an. Mit über 50 Millionen aktiven Anzeigen bleibt die Plattform – mittlerweile im Besitz der Adevinta Group – eine der ersten Adressen für Käufer und Verkäufer. Doch mit der Beliebtheit wächst auch das Problem von Betrugsmaschen, die es auf die Nutzer abgesehen haben.

Betrüger auf der Plattform setzen auf verschiedene Tricks, um ihre Opfer zu täuschen. Eine gängige Methode besteht darin, dass Käufer vortäuschen, bereits bezahlt zu haben – oft mit gefälschten Zahlungsbestätigungen, um Verkäufer zur Herausgabe der Ware zu bewegen. Andere kapern langjährige, vertrauenswürdige Accounts, um sich die Glaubwürdigkeit etablierter Nutzer zunutze zu machen.

Häufig erzeugen Betrüger auch künstlichen Zeitdruck, indem sie erfundene Kurierdienste, Abholservices oder vermeintliche Drittanbieter als Mittelsmänner ins Spiel bringen. Dadurch sollen Verkäufer zu überstürzten Transaktionen ohne ausreichende Prüfung gedrängt werden. Bei einer weiteren Masche, dem sogenannten Dreiecksbetrug, bieten Kriminelle Waren an, die sie gar nicht besitzen, und zahlen mit gestohlenen Zahlungsdaten bei einem Dritten.

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Opfer werden oft auf täuschend echt wirkende, aber gefälschte Zahlungs- oder „Käuferschutz“-Seiten geleitet. Unehrliche Verkäufer locken hingegen mit gefragten Artikeln zu ungewöhnlich niedrigen Preisen. Viele Betrugsversuche setzen auf emotionale Manipulation – etwa durch persönliche Geschichten, um seltsame Zahlungsaufforderungen oder Geschäfte außerhalb der Plattform zu rechtfertigen.

Die schiere Größe und Reichweite des Marktplatzes machen ihn zu einem bevorzugten Ziel für Betrüger. Die meisten Maschen folgen einem ähnlichen Muster: Sie erzeugen falsche Dringlichkeit, lenken Transaktionen von der Plattform weg, verlangen ungewöhnliche Zahlungsmethoden und nutzen emotionale Schwächen aus. Nutzer wird geraten, bei unbekannten Käufern oder Verkäufern besonders wachsam zu sein.

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