27 March 2026, 18:12

Berlin testet neues Cluster-Wohnen: Gemeinschaftsräume für bezahlbaren Wohnraum

Innenansicht einer Berliner Wohnung mit einem weißen Tisch mit einer Topfpflanze, Stühlen, einer Couch mit Kissen, einer Lampe, Regalen mit Gegenständen, einer Klimaanlage, Fotorahmen an der Wand, Fenstern und Deckenleuchten.

Berlin testet neues Cluster-Wohnen: Gemeinschaftsräume für bezahlbaren Wohnraum

Berlins Wohnungsanbieter WBM nimmt Bewerbungen für erste Cluster-Wohnungen in der Innenstadt entgegen

Die neuen Wohnkonzepte des kommunalen Wohnungsunternehmens WBM verbinden Privatsphäre mit gemeinschaftlich genutzten Flächen. Zielgruppe sind Gruppen, die nach bezahlbarem und flexiblem Wohnraum suchen.

Die ersten Cluster-Wohnungen entstehen im Rahmen des Projekts "Quartier Lilienthal" an der Köpenicker Straße. Acht Wohneinheiten befinden sich derzeit im Bau; die Fertigstellung ist für Juli 2026 geplant. Ein Beispielgrundriss umfasst sieben private Schlafzimmer, mehrere Bäder sowie einen gemeinsamen Wohn- und Essbereich auf 205 Quadratmetern.

Bewerben können sich bereits bestehende Wohngemeinschaften, die gemeinsam einen Antrag stellen müssen. Nach dem Einzug organisieren die Mieter:innen ihre Belange selbst – etwa die Suche nach Nachmietern, falls jemand auszieht. Für Interessierte ohne bestehende Gruppe kooperiert die WBM mit STATTBAU, um eine Vermittlungsplattform aufzubauen.

Wie Matthias Borowski, Sprecher der WBM, betont, bietet das Cluster-Wohnen bezahlbaren, anpassungsfähigen und gemeinschaftsorientierten Wohnraum. Bis 2028 plant das Unternehmen, das Modell auszuweiten: 1.200 weitere Einheiten sollen in ganz Berlin entstehen, darunter in Moabit und Wedding – mit Schwerpunkt auf einkommensschwache oder besonders schutzbedürftige Gruppen.

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Die ersten Cluster-Wohnungen werden voraussichtlich Mitte 2026 bezugsfertig sein. Langfristig strebt die WBM 1.200 zusätzliche Wohneinheiten an, die Bezahlbarkeit und Gemeinschaftsförderung in den Vordergrund stellen. Die Registrierung für interessierte Haushalte läuft bereits.

Quelle