27 June 2026, 10:08

Automobilbranche in der Krise: Zehntausende Jobs bei Volkswagen in Gefahr

Krise bei VW und anderen Herstellern: Wie man erfolgreich in die Verteidigungsindustrie wechselt

Automobilbranche in der Krise: Zehntausende Jobs bei Volkswagen in Gefahr

Tausende Beschäftigte in der deutschen Automobilindustrie stehen vor einer ungewissen Zukunft, da groß angelegte Stellenstreichungen die Branche erschüttern. Allein Volkswagen könnte weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze abbauen – eine Entwicklung, die bei vielen Mitarbeitenden Ängste um ihre berufliche Perspektive schürt.

Bereits in den vergangenen sechs Jahren ist jeder siebte Job in der deutschen Autoindustrie weggefallen. Nun zeichnen sich weitere Kürzungen ab: Der Verband der Automobilindustrie (VDA) prognostiziert bis 2035 einen zusätzlichen Verlust von 225.000 Arbeitsplätzen. Die möglichen Entlassungen bei Volkswagen, die in dieser Prognose noch nicht berücksichtigt sind, könnten die Lage weiter verschärfen.

Laut Berichten stehen vier deutsche Standorte des Konzerns zur Diskussion – Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Das Unternehmen hat sich bisher weder zu den geplanten Stellenstreichungen noch zu möglichen Werksschließungen geäußert. Für die Beschäftigten in der gesamten Branche bleibt die Frage, wie es beruflich weitergeht.

Simone Kauffeld, Inhaberin des Lehrstuhls für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie an der TU Braunschweig, untersucht, wie Mitarbeitende des Sektors den Übergang in neue Tätigkeitsfelder bewältigen können. Die Automobilbranche zählt zu den am stärksten von der aktuellen Welle an Entlassungen in Deutschland betroffenen Wirtschaftszweigen.

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Volkswagens geplanter Abbau von 15 Prozent der Belegschaft würde für den Konzern einen tiefgreifenden Wandel bedeuten. Angesichts der ohnehin schon spürbaren Arbeitsplatzverluste in der Branche könnten die Folgen für die Beschäftigten und die regionalen Wirtschaften erhebliche Ausmaße annehmen. Die VDA-Prognose spiegelt die möglichen Kürzungen bei Volkswagen bisher noch nicht in vollem Umfang wider.

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