Armie Hammer wagt mit Citizen Vigilante sein umstrittenes Kino-Comeback
Anett ZobelArmie Hammer wagt mit Citizen Vigilante sein umstrittenes Kino-Comeback
Armie Hammer kehrt mit neuem Selbstjustiz-Thriller auf die Leinwand zurück
Der Schauspieler Armie Hammer steht kurz vor seinem Comeback im Kino – und zwar mit dem Vigilanten-Thriller Citizen Vigilante. Der Film, bei dem der umstrittene Regisseur Uwe Boll Regie führt, soll am 19. Juni in die Kinos kommen.
Hammer spielt darin einen amerikanischen Geschäftsmann, der im Ausland lebt und durch selbsternannte „Gerechtigkeitsaktionen“ in den sozialen Medien Bekanntheit erlangt. Ursprünglich trug das Projekt den Titel The Dark Knight und wurde in Deutschland bereits verboten. Boll, der von Kritikern oft als „schlechtester Regisseur der Welt“ bezeichnet wird, konnte in der Vergangenheit dennoch prominente Schauspieler wie Ben Kingsley, Elisabeth Moss und Jason Statham für seine Projekte gewinnen.
Zu Bolls zweifelhaftem Ruf gehören unter anderem der „Worst Career Achievement“-Preis der Goldenen Himbeere sowie ein wenig schmeichelhafter Spitzname, den ihm Vanity Fair verlieh. Trotzdem arbeitet er weiter an neuen Filmen, darunter der Zombie-Sequel 23 Years Later, der auf House of the Dead folgt.
Hammers Karriere verlief bisher wechselhaft. Er stand unter anderem im Verdacht, sexuelle Übergriffe begangen und kannibalistische Fantasien gehegt zu haben – Vorwürfe, die er zurückwies und die nicht zu einer Anklage führten. Sein letzter Film, Frontier Crucible, blieb weitgehend unbeachtet. Mittlerweile hat er Rollen in Night Driver und Mascotland angenommen. Erst vor einem Monat wurde er mit dem Model Reagan Newman in den Hollywood Hills und in West Hollywood gesichtet.
Mit Citizen Vigilante versucht Hammer nun, seine Karriere wiederzubeleben. Der von Boll inszenierte Film kommt nächsten Monat in die Kinos – und wird voraussichtlich große Aufmerksamkeit auf sich ziehen, nicht zuletzt wegen der umstrittenen Vergangenheit von Schauspieler und Regisseur.






