05 June 2026, 13:28

Anonymer Brief erschüttert Städtisches Theater Fürth vor wichtiger Premiere

Anonymer Brief im Fürther Stadttheater: Unterstützung für Intendantin Stolz von innen

Anonymer Brief erschüttert Städtisches Theater Fürth vor wichtiger Premiere

Ein anonymer Brief hat am Städtischen Theater Fürth für Unruhe gesorgt. Darin wird der Intendantin, Dr. Silvia Stolz, vorgeworfen, ein toxisches Arbeitsklima zu fördern. Die Vorwürfe kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Einrichtung auf eine neue Premiere vorbereitet – viele Mitarbeiter bleiben trotz der Kontroverse engagiert.

Der Brief, in dem von Angst, Misstrauen und psychischer Belastung die Rede ist, behauptet, 25 fest angestellte Mitarbeiter zu vertreten – doch Namen werden nicht genannt.

Dr. Silvia Stolz leitet das Theater seit November 2023. Seither verzeichnet die Institution Wachstum: Über 100.000 Besucher und 95.000 verkaufte Tickets zählte die Spielzeit 2024/2025. Auch das Jugendtheaterprogramm wurde deutlich ausgebaut.

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Der Dramaturg Udo Eidinger stellte die Glaubwürdigkeit des Briefes infrage, da er von niemandem persönlich unterzeichnet sei. Gleichzeitig lobte er Stolz dafür, die Verbindung des Theaters zur Stadt gestärkt, den Dialog gefördert und Aufführungen zugänglicher gemacht zu haben.

Der Theaterkurator Maurice Schönleben (SPD) sprach sich öffentlich für Stolz aus und nannte die Entwicklung seit 2023 „beachtlich“. Sie sei die richtige Führungspersönlichkeit, um den laufenden Wandel der Institution zu begleiten.

Während einige Mitarbeiter verunsichert auf Klarheit warten, arbeiten andere mit voller Hingabe an den anstehenden Produktionen.

Trotz des anonymen Briefs und der damit aufgeworfenen Fragen zur Führungsebene bereitet sich das Theater weiter auf die Premiere vor. Angesichts starker Besucherzahlen und eines wachsenden Jugendprogramms bleibt die Ausrichtung der Einrichtung unter Mitarbeitern und Verantwortlichen umstritten.

Quelle