10 June 2026, 18:06

Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform mit Fokus auf junge Landwirt:innen

Rainer Lobt EU-Parlament für Agrarreform-Vorschläge

Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform mit Fokus auf junge Landwirt:innen

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die neuen Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Bei einem Treffen mit dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Norbert Lins, diskutierte er die geplanten Änderungen. Rainer betonte dabei die Bedeutung der Förderung junger Landwirtinnen und Landwirte sowie die Sicherung der Ernährungsversorgung in ganz Europa.

Der Minister sprach sich für die Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der GAP aus. Die ländliche Entwicklung bezeichnete er als unverzichtbar – eine GAP ohne diese Komponente verglich er mit einem Haus, dem eine tragende Säule fehlt.

Zudem lobte Rainer die Pläne, kleinere Betriebe bei den ersten Hektarflächen stärker zu unterstützen. Dies trage zu einer gerechteren Verteilung der Mittel bei, argumentierte er. Der Minister unterstrich die Rolle der Landwirtschaft als Jobmotor, Garant für Ernährungssicherheit und Wertschöpfer in ländlichen Regionen.

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In seinen Äußerungen hob Rainer die Notwendigkeit leistungsfähiger, wettbewerbsfähiger Betriebe hervor. Diese bildeten, so der Minister, das Fundament für die europäische Nahrungsmittelversorgung und strategische Unabhängigkeit. Zudem sei die Bewältigung des Generationenwechsels in der Landwirtschaft entscheidend für die Zukunft des Sektors.

Die Reformvorschläge zielen darauf ab, die Unterstützung für Neu- und Junglandwirtinnen und -landwirte zu stärken. Gleichzeitig soll der bestehende Rahmen der GAP beibehalten, die Mittelvergabe jedoch fairer gestaltet werden. Rainers Aussagen deuten auf eine grundsätzliche Zustimmung zur Stoßrichtung der Reformen hin.

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