Adidas überzeugt mit Rekordzahlen – Analysten erhöhen Kursziel auf 210 Euro
Edelgard HolzapfelAdidas überzeugt mit Rekordzahlen – Analysten erhöhen Kursziel auf 210 Euro
Adidas erhält Analysten-Zuspruch nach starken Finanzzahlen
Die Aktien des Sportartikelherstellers Adidas haben nach der Vorlage überzeugender Quartalsergebnisse einen leichten Aufschwung erlebt. Die Papiere stiegen leicht, nachdem die kanadische Investmentbank RBC Capital Markets ihre Einschätzung für das Unternehmen verbessert hatte. Sowohl Umsatz als auch Gewinn übertrafen die Markterwartungen deutlich.
RBC Capital Markets stuft Adidas nun von „Branchenperformance“ auf „Outperform“ (überdurchschnittliche Wertentwicklung) hoch. Gleichzeitig erhöhte die Bank ihr Kursziel von 170 auf 210 Euro und verwies dabei auf die starke Gewinnentwicklung und die attraktive Bewertung des Unternehmens. Die Aktie reagierte mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 169,45 Euro, bleibt damit aber rund 20 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Für den Berichtszeitraum verzeichnete Adidas einen Umsatz von 6,59 Milliarden Euro – und lag damit über der Konsensprognose von 6,32 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie betrug 2,70 Euro und übertraff die Erwartungen von 2,66 Euro. Das Unternehmen bestätigte eine anhaltend starke Nachfrage der Verbraucher und passte seine Jahresprognose entsprechend an.
Strategisch setzt Adidas ebenfalls Akzente: Gemeinsam mit der US-Sporthandelskette DICK’S Sporting Goods plant der Konzern eine Marketingkampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA. Zudem konzentriert sich das Unternehmen auf die Optimierung der Lagerbestände und die Steigerung der Margen. Die nächsten Quartalszahlen werden für den 30. Juli 2026 erwartet.
Die Heraufstufung durch die Analysten und die soliden Geschäftszahlen deuten auf wachsendes Vertrauen in die Zukunft von Adidas hin. Mit dem Fokus auf operative Effizienz und strategische Partnerschaften könnte das Unternehmen weiteres Wachstum realisieren. Anleger werden die nächsten Zahlen Mitte 2026 mit Spannung verfolgen.






