28 April 2026, 20:32

30 Freiwillige schützen Weidetiere im Südschwarzwald vor Wölfen

Schwarzes und weißes Foto einer Herde von Rindern, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Bäumen und Text unten.

30 Freiwillige schützen Weidetiere im Südschwarzwald vor Wölfen

Weide-Schutzprojekt im Südschwarzwald: 30 Freiwillige im Einsatz

Ein Projekt zum Schutz von Nutztieren im Südschwarzwald hat in dieser Weidesaison rund 30 Ehrenamtliche zusammengebracht. Sie arbeiteten auf zwei Höfen in Lenzkirch und Elzach-Yach mit, wo sie unter anderem Zäune reparierten und überwucherte Flächen freischnitten. Die Initiative soll Landwirte unterstützen, die seit der Rückkehr der Wölfe in die Region mit zusätzlichen Herausforderungen kämpfen.

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Unter den Helferinnen und Helfern waren Studierende, Anwohner sowie erfahrene Aktivistinnen und Aktivisten. Die Nachfrage nach Plätzen war groß – kurz nach dem Aufruf waren die Einsatzmöglichkeiten bereits vergeben. Im Mittelpunkt standen Vorbereitungsarbeiten für die Weideflächen: Zaunanlagen wurden instand gesetzt, Bewuchs zurückgeschnitten und Weidetore verstärkt.

Während der Einsätze informierten sich die Teilnehmenden auch über die Wolfsmonitoring-Maßnahmen im Schwarzwald. Aktuelle Entwicklungen wurden vorgestellt, sodass die Freiwilligen ein besseres Verständnis für die neuen Belastungen der Landwirte erhielten. Der zusätzliche Aufwand durch Schutzvorkehrungen bindet Ressourcen, weshalb die Unterstützung aus der Bevölkerung immer wichtiger wird.

Das Projekt entlastet nicht nur die Bauern, sondern festigt auch die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Durch die direkte Einbindung der Menschen hoffen die Organisatoren, das Bewusstsein für traditionelle Beweidungspraktiken und den nötigen Aufwand zum Herdenschutz zu schärfen.

Die Initiative zeigt, wie gemeinschaftliches Engagement konkrete Wirkung entfalten kann. Da Wölfe nun zum Landschaftsbild gehören, sind Landwirte auf zusätzliche Hilfe angewiesen, um Weideflächen zu erhalten und die Tiere zu schützen. Der Erfolg des Projekts unterstreicht, wie entscheidend die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und Landwirtschaftsbetrieben in der Region ist.

Quelle