100 Tage Evelyn Palla: Kann sie die Deutsche Bahn retten?

Der Durchsetzer: DB-Chef Palla im Amt seit 100 Tagen - 100 Tage Evelyn Palla: Kann sie die Deutsche Bahn retten?
Evelyn Palla führt die Deutsche Bahn nun seit 100 Tagen als neue Vorstandsvorsitzende. Sie übernahm die Führung des kränkelnden staatlichen Bahnkonzerns mit einem klaren Auftrag: die Kosten zu senken, die Pünktlichkeit zu verbessern und den Fokus wieder auf die Fahrgäste zu lenken. Ihre ersten Reformen haben in der Branche bereits für Diskussionen gesorgt.
Pallas Karriere umfasst Führungspositionen in großen Verkehrs- und Energieunternehmen. Bevor sie zur Deutschen Bahn wechselte, arbeitete sie bei E.ON Italia, den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und stieg später innerhalb der DB-Gruppe selbst auf. Ihre Erfahrung in finanzieller und operativer Führung prägt nun ihren Ansatz, das Unternehmen zu restrukturieren.
Ihr erster großer Schritt war die Straffung der Managementstruktur der Deutschen Bahn. Sie plant, die Zahl der Führungspositionen im Konzern um 30 Prozent zu reduzieren und die Hälfte der Stellen direkt unter dem Vorstand abzubauen. Diese Umstrukturierung soll Entscheidungen näher an die regionalen Manager herantragen, unterstützt durch eine zentrale Einheit, die direkt an sie berichtet.
Die Veränderungen stoßen auf geteilte Reaktionen. Branchenvertreter loben ihren entschlossenen Kurs, während Konkurrenten im Güterverkehr bezweifeln, ob der Abbau von Managementpositionen tatsächlich spürbare Verbesserungen bringt. Kritiker argumentieren, die Kürzungen seien eher symbolisch als transformativ – angesichts der tiefgreifenden Probleme der Deutschen Bahn.
Ihre Prioritäten decken sich mit der Bahnstrategie der Bundesregierung, die in diesem Jahr allein 23 Milliarden Euro in die Netzmodernisierung investiert. Doch trotz der finanziellen Aufstockung warten Fahrgäste weiterhin auf spürbare Fortschritte bei der Pünktlichkeit. Palla räumt ein, dass einige schnelle Lösungen in der Pipeline seien, warnt jedoch, dass größere Sanierungen – insbesondere auf stark frequentierten Strecken – noch bis weit in die 2030er Jahre zu Einschränkungen führen werden.
Sowohl Verkehrsminister Schnieder als auch Palla betonen, dass die Modernisierung der deutschen Schieneninfrastruktur Jahre dauern werde. Chronische Verspätungen, finanzielle Verluste und marode Gleise bleiben hartnäckige Hindernisse. Zwar bieten politische Rückendeckung und zusätzliche Mittel Unterstützung, doch der Weg der Deutschen Bahn bleibt lang und komplex.
Pallas erste Reformen markieren einen deutlichen Bruch mit früheren Praktiken bei der Deutschen Bahn. Die neue Unternehmensstruktur, der regionale Fokus und die Sparmaßnahmen leiten eine langfristige Umgestaltung ein. Doch bei bereits zugesagten Milliardeninvestitionen und Jahren an Arbeit, die noch bevorstehen, wird sich erst zeigen müssen, ob Fahrgäste und Unternehmen tatsächlich spürbare Verbesserungen im täglichen Bahnbetrieb erleben werden.

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